Ratgeber "Wiederverwendbare, saugende Bettschutzeinlagen"

Die wiederverwendbaren, saugenden Bettschutzeinlagen schützen das Bett vor Verschmutzungen und Nässe. Die Unterlage kann bis zu 300-400 Mal gewaschen werden. Die Oberseite bildet eine saugstarke Vliesschicht und die Unterseite ist aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material hergestellt.

Hilfsmittelbeispiele

Zur Illustration der im Ratgeber "Hilfsmittel für die häusliche Pflege" beschriebenen Gegenstände verwendet Barrierefrei Leben e.V. neben eigenen Fotos Bildmaterialien von Dritten (z.B. Vereinen, Verbänden, Herstellern und Händlern). Die Darstellung und Nennung von Produkten und Herstellern dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung dar. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Barrierefrei Leben e.V. verkauft keine Produkte!

Wiederverwendbare, saugende Bettschutzeinlagen werden zum Schutz der Matratzen bei Inkontinenz, der Verrichtung der Körperhygiene innerhalb des Bettes (z. B. beim Waschen) und/oder bei der Nutzung von Bettpfannen und/oder Urinflaschen/-schiffchen verwendet.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Bettschutzeinlagen:

  • Die waschbaren und wiederverwendbaren Bettschutzeinlagen
  • und die Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch, die nach der Verschmutzung in den Müll kommen.


Die wiederverwendbaren Bettschutzeinlagen unterscheiden sich in folgenden Punkten voneinander:

  • Größe
  • Nutzung: Auf die Matratze aufzulegen oder mit Seitenteilen versehen, die unter die Matratze geschoben werden.
  • Material: Waschbar, oft auch kochfest, teilweise antibakteriell, Oberseite Baumwolle oder Mischgewebe, glatter Stoff oder Frottee. Auch mit rutschhemmender Unterseite erhältlich.
  • Beim Einlegen ins Bett muss die Bettschutzeinlage stets sauber und trocken sein und außerdem faltenfrei liegen. Liegt die pflegebedürftige Person zu lange auf der feuchten, verunreinigten Einlage, kann die Haut angegriffen werden und sich ein Dekubitus entwickeln. Das gleiche Risiko besteht bei einer Faltenbildung der Einlage.
  • Wird auf eine Antidekubitus-Matratze eine Bettschutzauflage gelegt, kann es zu einer verminderten Wirkung der Matratze führen. Die Matratze passt sich ggf. nicht mehr so gut an den Körper an und/oder durch Faltenbildung entsteht noch mehr Druck auf die Haut.

Das Produkt ist im Pflegehilfsmittelverzeichnis aufgeführt und kann daher über die Pflegekasse beschafft werden, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Ein Rezept ist bei Pflegehilfsmitteln grundsätzlich nicht erforderlich, es ist jedoch ratsam, dennoch die Notwendigkeit durch einen Arzt begründen zu lassen.

Wenn Sie privat versichert sind: Bei Vorliegen einer ärztlichen Verordnung (Privatrezept) können die Kosten für das Hilfsmittel von der Privaten Krankenkasse (PKV) erstattet werden, wenn dies im Versicherungsvertrag vereinbart wurde. Bitte fragen Sie vorher gegebenenfalls bei Ihrer Privaten Krankenkasse nach. Die Kostenerstattung für Pflegehilfsmittel erfolgt wie bei der gesetzlichen Pflegekasse.