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Ratgeber "Schaumstoffsitzkissen mit unterteilter Sitzfläche"

Schaumstoffsitzkissen dienen der Dekubitusprophylaxe und teilweise auch der Therapie. Sie wirken nach dem Prinzip der Weichlagerung und Scherkraftminderung. Im Gesäßbereich werden weiche Schaumstoffe eingesetzt. Der Patient sinkt dort gut ein, der Druck wird verteilt. Im Bereich der Oberschenkelauflage und der Randzone wird festeres Material verwendet. Dadurch bekommt der Nutzer mehr Halt. Er sitzt in einer Art „Mulde“ und kann nicht so schnell verrutschen. Das führt zu einer Verringerung der Schwerkräfte.

Die Sitzfläche ist unterbrochen oder strukturiert, z. B. durch Luftkanäle oder Noppen (im Gegensatz dazu siehe: Schaumstoffsitzkissen mit einteiliger Sitzfläche). Sie kann aus Schaumstoffen unterschiedlicher Härtegrade bestehen. Ein abnehmbarer, waschbarer Bezug dient als Schutz für das Kissen und reguliert das Mikroklima.

Hilfsmittelbeispiele

  • Hohes ergonomisch geformtes Sitzkissen

    Hohes Sitzkissen aus Formschaum für die Haltungsunterstützung und Druckentlastung.

    © Invacare
  • Antidekubitus Rollstuhlkissen aus viskoelastischem Schaumstoff mit Formgedächtnis und einem anatomischen Kern

    Antidekubitus Rollstuhlkissen aus viskoelastischem Schaumstoff mit Formgedächtnis und einem anatomischen Kern

    © SYSTAM SAS

Zur Illustration der im Ratgeber "Hilfsmittel für die häusliche Pflege" beschriebenen Gegenstände verwendet Barrierefrei Leben e.V. neben eigenen Fotos Bildmaterialien von Dritten (z.B. Vereinen, Verbänden, Herstellern und Händlern). Die Darstellung und Nennung von Produkten und Herstellern dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung dar. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Barrierefrei Leben e.V. verkauft keine Produkte!