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Ratgeber "Elektrorollstühle für den Innenbereich"

Elektrorollstühle für den Innenbereich sind raumsparend, klein gebaut und dadurch auf kleinstem Raum einsetzbar. Sie bestehen meistens aus einer elektrischen Fahreinheit mit zwei größeren Antriebsrädern, zwei mitlaufenden Schwenkrädern und einer Sitzeinheit. Elektromotoren treiben die Antriebsräder an. Die Geschwindigkeitsregelung und die Lenkung erfolgt über eine elektronische Steuerung mit einem Joystick (Steuerknüppel).

Die Stromversorgung übernehmen wartungsfreie Gelbatterien. Durch ein mitgeliefertes Ladegerät können diese an der Steckdose aufgeladen werden. Die Sitzeinheit ist meist gepolstert und für ein längeres Sitzen geeignet. Sie ist in verschiedenen Varianten erhältlich, dadurch ist eine individuelle Anpassung an die behinderungsbedingten Anforderungen des Nutzers möglich. Die Armlehnen und Fußstützen sind abnehm- oder wegschwenkbar.

Hilfsmittelbeispiele

  • ergoflix M Elektrorollstuhl

    Ein wendiger E-Rollstuhl. Per Joystick und optional auch am Schiebebügel bedienbar.

    © ergoflix Group GmbH
  • Elektrorollstuhl FreedomChair

    Dieser Rollstuhl verbindet die Vorteile eines manuellen Standard-Rollstuhls mit jenen eines faltbaren Elektro-Rollstuhls.

    © FreedomChair
  • Elektro-Rollstuhl immer-mobil

    Das geringe Eigengewicht und die kleinen Räder machen den Elektro-Rollstuhl besonders wendig und ideal für den Innenbereich.

    © Immer-Mobil
  • Zwei Indoor-Elektrorollstühle mit Hinterradantrieb

    Indoor-Elektrorollstuhl mit Vorderradantrieb

    © Volaris Deutschland
  • Indoor-Elektrorollstuhl mit Hinterradantrieb in der Küche und vor dem Haus

    Indoor-Elektrorollstühle, links mit Mittelradantrieb, rechts mit Vorderradantrieb

    © Volaris Deutschland
  • Kleiner E-Rollstuhl mit Fußstütze

    E-Rolli für Innenbereich

    © Mobilis
  • Frau in Elektrorollstuhl an einer Sitzecke im Gespräch mit gegenübersitzendem Mann

    E-Rolli für Innenbereich

    © Mobilis
  • E-Rollstuhl für den Innenbereich, mit vier Rädern, Motor unter dem Sitz in Radhöhe, Steuerung (Joystick) an rechter Armlehne, Fußstütze

    E-Rollstuhl für den Innenbereich

    © Bräunig
  • E-Rollstuhl für den Innenbereich, mit vier Rädern, Motor unter Sitz/Rückenlehne, Steuerung (Joystick) an rechter Armlehne, Fußstütze

    E-Rollstuhl für den Innenbereich

    © Bräunig

Zur Illustration der im Ratgeber "Hilfsmittel für die häusliche Pflege" beschriebenen Gegenstände verwendet Barrierefrei Leben e.V. neben eigenen Fotos Bildmaterialien von Dritten (z.B. Vereinen, Verbänden, Herstellern und Händlern). Die Darstellung und Nennung von Produkten und Herstellern dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung dar. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Barrierefrei Leben e.V. verkauft keine Produkte!

Für Personen mit einer starken Gehbehinderung oder ohne Gehvermögen, die nicht in der Lage sind, einen handbetriebenen Rollstuhl selbständig in der Wohnung zu bewegen.

  • Unterschiedliche Größen und damit auch unterschiedliche Wendekreise
  • Antrieb:

    - Meist Hinterradantrieb:
    zwei Antriebsräder hinten, zwei Lenkräder vorne

    - Zentralantrieb:
    sechs Räder, je zwei kleine Lenkräder vorne und hinten, in der Mitte ein größeres Antriebsrad, Rollstuhl dreht sich auf der Stelle

    - Frontantriebe/Vorderradantriebe:
    Der Rollstuhl hat die großen Antriebsräder vorne und die kleineren Lenkräder hinten. Durch die großen Antriebsräder können Kanten besser überwunden werden. Der Wenderadius ist klein, aber beim Wenden muss auf das Ausschwenken des Hecks geachtet werden
  • Sitzeinheit: verschiedene Formen und Polsterungen erhältlich
  • Rückenlehne: starr oder auch mit manueller oder elektrischer Rückenlehnverstellung möglich
  • Beinstützen: wegschwenk- oder abnehmbar, teilweise hochschwenkbar (zur Beinhochlagerung)
  • Sitzhöhe: fest oder mit elektrischer Hubfunktion (um höher liegende Dinge zu greifen oder als Aufstehhilfe)
  • Armlehnen :abnehm- oder wegschwenkbar, teilweise höhenverstellbar

Wenn Sie gesetzlich versichert sind: Einige E-Rollstühle (Produktgruppe Behinderten- und Krankenfahrzeuge) für den Innenbereich sind im Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgeführt. Liegt ein Rezept von einem Arzt vor, kann das Hilfsmittel von der Krankenkasse finanziert werden.

Wenn Sie privat versichert sind: Bei Vorliegen einer ärztlichen Verordnung (Privatrezept) können die Kosten für das Hilfsmittel von der Privaten Krankenkasse (PKV) erstattet werden, wenn dies im Versicherungsvertrag vereinbart wurde. Bitte fragen Sie vorher gegebenenfalls bei Ihrer Privaten Krankenkasse nach. Die Kostenerstattung für Pflegehilfsmittel erfolgt wie bei der gesetzlichen Pflegekasse.