Rehabilitationsträger

Teilhabe am Arbeitsleben: Unterstützung für Menschen mit Behinderung

Leistungen der Rehabilitationsträger

Sie haben eine Behinderung oder sind von einer Behinderung bedroht? Es gibt zahlreiche Leistungen, die Ihnen helfen, im Berufsleben Fuß zu fassen oder Ihren Arbeitsplatz zu erhalten. Das Ziel der sogenannten „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ ist es, Ihre Erwerbsfähigkeit dauerhaft zu sichern.

Was gehört zu den Leistungen?

Die Unterstützung ist vielfältig und richtet sich nach Ihrem individuellen Bedarf. Dazu gehören:

  • Erhalt & Verbesserung: Maßnahmen, um Ihren aktuellen Beruf sicher auszuüben.
  • Wiederherstellung: Hilfe bei der Rückkehr in den Beruf nach einer Erkrankung.
  • Wohnraumanpassung: Finanzielle Hilfen, um Ihr Zuhause barrierefrei zu gestalten, damit Sie mobil für den Job bleiben.

Wer sind die Rehabilitationsträger?

Je nach Lebenssituation sind unterschiedliche Stellen für Ihre Anträge zuständig. Die wichtigsten Ansprechpartner sind:

Träger

Zuständigkeit (Beispiele)

Rentenversicherung

Wenn Sie bereits länger berufstätig waren.

Unfallversicherung

Nach einem Arbeitsunfall oder bei Berufskrankheit.

Bundesagentur für Arbeit

Oft die erste Anlaufstelle für allgemeine berufliche Reha.

Eingliederungshilfe

Bei besonderen Bedarfen zur Teilhabe am Gesellschaftsleben.

Jugendhilfe

Speziell für Kinder und junge Erwachsene.

Soziale Entschädigung

Zuständig bei Impfschäden oder Gewaltopfern (Versorgungsamt).

 

So finden Sie die richtige Unterstützung

Die Beantragung richtet sich nach dem Sozialgesetzbuch (SGB IX). Das klingt kompliziert, bedeutet für Sie aber: Die Träger müssen eng zusammenarbeiten, um Ihnen die passende Hilfe zu ermöglichen.

Besonderer Hinweis:

Wenn Sie Leistungen der Eingliederungshilfe, der Jugendhilfe oder der Bundesagentur für Arbeit benötigen (oft bei sehr speziellen Lebenslagen), wenden Sie sich bitte direkt an diese Stellen. Dort erhalten Sie eine gezielte Beratung zu Ihrem Einzelfall.

Tipp: Wenn Sie unsicher sind, wer zuständig ist, hilft Ihnen die Bundesagentur für Arbeit vor Ort meist als erste Orientierung weiter.