Kontextnavigation überspringen

Ratgeber "Tipps für demenziell erkrankte Menschen zur Nahrungsaufnahme"

Bei einer Demenz steht nicht die körperliche Einschränkung im Vordergrund. Vielmehr ist hier die Fähigkeit, regelmäßig zu essen und zu trinken, stark eingeschränkt. Es können zeitliche und räumliche Orientierungsstörungen, aber auch die Unfähigkeit, alltägliche Abläufe zu bewältigen, eine Rolle dabei spielen.

  • Große gut leserliche Uhren und Kalender sowie Erinnerungstafeln können den Betroffenen helfen, geregelte Mahlzeiten einzunehmen.
  • Da das Trinken oft vergessen wird, können Bilder (z.B. zuprostende Menschen) neben bereitstehenden Getränken eine Unterstützung sein.
  • Rote Trinkgefäße und Teller ziehen eher die Aufmerksamkeit des dementiell Erkrankten auf sich und fördern somit die Getränke- und Nahrungsaufnahme.
  • Bei Nahrungsmitteln sollte regelmäßig das Ablaufdatum geprüft werden. Eine überschaubare Küchen- und Kühlschrankeinrichtung mit deutlicher Beschriftung, eventuell in Form von Bildern, ist hier meist sinnvoll.

 

Hilfsmittel- und andere Lösungsbeispiele

  • Teller, Eierbecher, Trinkbecher und Besteckgriffe in kräftigem Rot, das sich von der gelben Unterlage deutlich abhebt.

    Geschirr für Alzheimer-Patienten

    © Thomashilfen
  • Sicherer „Küchenhelfer“: Die Herdüberwachung schaltet bei zu hoher Hitzeentwicklung automatisch den Herd ab.

    Sicherer „Küchenhelfer“: Die Herdüberwachung schaltet bei zu hoher Hitzeentwicklung automatisch den Herd ab.

    © Scanvest

Zur Illustration der im Ratgeber "Hilfsmittel für die häusliche Pflege" beschriebenen Gegenstände verwendet Barrierefrei Leben e.V. neben eigenen Fotos Bildmaterialien von Dritten (z.B. Vereinen, Verbänden, Herstellern und Händlern). Die Darstellung und Nennung von Produkten und Herstellern dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung dar. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Barrierefrei Leben e.V. verkauft keine Produkte!