Badumbau - auch für die Altersvorsorge: Badgröße circa 3,4 qm (215x160 cm)

Ist Ihr Bad in etwa so groß wie der hier gezeigte Raum? Die Lage der Tür und die Fenstersituation entspricht der Ihres Bades? Treffen einige der aufgeführten Nachteile zu? In diesem Fall finden Sie hier Anregungen für eine nachhaltige Badmodernisierung. Wenn das Beispiel für Sie nicht geeignet ist, können Sie ein anderes Umbaubeispiel oder den Online Badplaner nutzen.

Altes Bad
Altes Bad

Nachteile im alten Bad:

  • Durchschnittlich werden Bäder nach 25 Jahren modernisiert. Spätestens dann sind die Sanitärobjekte abgenutzt und die Installationstechnik ist veraltet. Rohrbrüche und Feuchtigkeitsschäden durch undichte Silikonfugen treten häufiger auf.
  • Das alte Duschbad bietet wenig Komfort. Der Einstieg in die kleine, erhöhte Duschtasse ist unbequem. Die Schiebetüren der Duschkabine haben eine geringe Einstiegsbreite. Die Schiebetürlaufschienen lassen sich nur schwer reinigen. Die Handbrause und die Armatur sind verkalkt.
  • Für den Toilettengang gibt es ein veraltetes Stand-WC mit Aufputzspülkasten. Der Bewegungsspielraum ist zwischen Duschkabine und Wand sehr beengt.  Die Spülauslösung ist störanfällig und laut, der Wasserverbrauch hoch.
  • Der Waschtisch hat optische Abnutzungsschäden. Die  Armatur und die Panzerschläuche sowie der Siphon sind technisch überholt und nicht mehr absolut sicher.
  • Die nur 60 cm breite Tür ermöglicht nur einen beengten Durchgang. Die Türschwelle stellt eine Stolpergefahr dar.
  • Für das Wohnen im Alter ist das Bad mit der alten Ausstattung nicht geeignet.
Neues Bad
So könnte das Bad modernisiert werden.

Das neue Bad - mehr Komfort und weniger Barrieren:

  • Bei der Badmodernisierung wird darauf geachtet, die Anschlüsse möglichst beizubehalten. Bei diesem Bad war dies nur für die WC-Anschlüsse möglich. Um Platz für möglichst großzügige und komfortable Dusch- und WC-Bereiche zu schaffen, wurde die Verlegung der Dusche notwendig.
  • Eingebaut wurde eine moderne bodengleiche Duschkabine mit Schwingtüren. Der rutschhemmend beschichtete Duschboden ist 80x90 cm groß.
  • Das Stand-WC wurde durch eine Vorwandinstallation mit wandhängendem WC-Becken ersetzt. Das Wand-WC erleichtert die Bodenreinigung. Die verstärkte WC-Vorwand ermöglicht eine einfache Nachrüstung mit Stützklappgriffen sowie den Austausch des WCs gegen ein erhöhtes WC-Becken.
  • Der neue Waschtisch ist ein Standardmodell und kann später problemlos gegen einen Waschtisch mit mehr Beinfreiraum ausgetauscht werden.
  • Die Fliesen sind modern. Der neue Bodenbelag aus Fliesen ist rutschhemmend.
  • Die Türschwelle wurde beseitigt und die Tür auf 80 cm verbreitert.
  • Der eingebaute Handtuchheizkörper lässt sich sehr leicht reinigen.
  • Wenn eine Waschmaschine im Bad benötigt wird, kann diese am alten Standort verbleiben. Dies erfordert eine Verlegung des Heizkörpers.
  • Der neue bequeme Badkomfort bietet auch gute Voraussetzungen für die Nutzung im Alter. 

Die Anordnung der Sanitärobjekte aus der Vogelperspektive

Die Vorher-Nachher-Draufsichten zeigen, wie das Bad verändert wurde. Die neue Anordnung der Sanitärobjekte ermöglicht mehr Bewegungskomfort und erleichtert nachträgliche Anpassungen als Generationenbad. Andere Umbauvarianten sind möglich. Die im Beispiel gezeigten Sanitärobjekte, Wandfliesen, Bodenbeläge und Accessoires gibt es in vielen anderen Formen, Ausstattungsvarianten und Farben. 

Ihr Bad als 3D-Video

Mit dem Film können Sie die Gestaltung und Details des barrierereduzierten Komfortbades ansehen.

Ein Klick auf den Pfeil startet das Video. Es kann einige Zeit dauern bis der Film beginnt. Unter dem Video können Sie den Beitrag mit dem Pause-Knopf anhalten und mit dem Abspielen-Knopf fortsetzen.