Ratgeber "Checkliste - Türen in der Wohnung"

Tür mit Bedienstange für Rollstuhlnutzer

Die Türen sollten so beschaffen sein, dass sie selbstständig bedient und sicher passiert werden können.

  • Die Türdrücker/Türgriffe sollten leicht zu greifen und zu bedienen sein. Bei Problemen z.B. mit Drehknaufgriffen oder eingelassenen Griffen sollten diese gegen bogen- oder U-förmige Griffe ausgetauscht werden.
  • Damit die Tür sich leichtgängig bewegt, können die Scharniere und das Türschloss eingesprüht oder geölt werden. Falls diese Maßnahmen das Problem nicht lösen, sollte der Tischler/Schreiner geholt werden.
  • An der Schnittstelle Tür treffen oft unterschiedliche Bodenbeläge aufeinander. Für Bodenabschlüsse und Bodenbelagsübergänge und zum Ausgleich von leichten Höhenunterschieden gibt es Fußbodenprofile. Diese dienen  als Übergangsausgleich und als vorsorgliche Maßnahme zur Sturzvermeidung.
  • Ebenfalls häufig stören Türschwellen und untere Türanschläge. Lösungsbeispiele finden Sie unter  "Türschwellen und Türanschläge"
  • Sicherheit geben Lichtschalter neben der Tür. Bei Bedarf können zusätzliche Lichtschalter oder Bewegungsmelder angebracht werden.
  • Wohnungstüren sollten eine lichte Breite von mindestens 80 cm haben. Für Rollstuhlnutzer sollten Türen 90 cm breit sein. Wenn die Tür zu eng für einen Rollator oder Rollstuhl ist, sollte die Tür verbreitert oder eine Schiebetür bzw. eine Raumspartür eingebaut werden. Lösungsbeispiele finden Sie unter "Barrierefreie Türen, Schiebetüren, Raumspartüren"
  • Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen benötigen eine Orientierungshilfe an Türen. Dies kann z.B. eine kontrastreiche Gestaltung des Türbereichs oder eine Sicherheitsmarkierung bei Glastüren sein.
  • Siehe auch "Checkliste Haustür"