Die Wohnungshilfe ist eine Leistung zur Rehabilitation. Sie sorgt dafür, dass sie trotz gesundheitlicher Einschränkungen weiterhin selbstbestimmt in ihrem Zuhause leben können. Das Ziel ist die volle Teilhabe am Arbeitsleben und am sozialen Gemeinschaftsleben.
Barrierefrei wohnen: So unterstützt dich die gesetzliche Unfallversicherung
Hatten sie einen Arbeitsunfall, einen Wegeunfall oder leiden unter einer Berufskrankheit? Wenn ihre Wohnung aufgrund körperlicher Einschränkungen angepasst werden muss, gibt es finanzielle Hilfe. Die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften) unterstützt sie mit der sogenannten Wohnungshilfe.
Was ist die Wohnungshilfe der Berufsgenossenschaft?
Wann haben sie Anspruch auf Umbaufinanzierung?
Sie können Leistungen erhalten, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
- Ursache: Es liegt ein anerkannter Arbeitsunfall, Wegeunfall oder eine Berufskrankheit vor.
- Dauerhaftigkeit: Die körperliche Beeinträchtigung ist nicht nur vorübergehend.
- Notwendigkeit: Dein aktueller Wohnraum muss aufgrund der Schwere der Verletzung behindertengerecht umgebaut oder angepasst werden.
Welche Leistungen werden übernommen?
Die Unfallversicherungsträger helfen dabei, vorhandenen Wohnraum barrierefrei umzugestalten oder – falls nötig – neuen, geeigneten Wohnraum bereitzustellen. Dies gilt für Erwachsene im Berufsleben ebenso wie für Kinder (schulische Rehabilitation).
Gut zu wissen: Die Wohnungshilfe ist eine ergänzende Leistung zur medizinischen Heilbehandlung. Sie soll Barrieren im Alltag abbauen und deine Mobilität in den eigenen vier Wänden sichern.
Mehr Informationen gesucht?
Detaillierte Infos zu Anträgen und Voraussetzungen finden sie direkt beim Verband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) oder bei ihrer zuständigen Berufsgenossenschaft.