Kontextnavigation überspringen

Ratgeber "Stützgriffe / Stützklappgriffe"

Stützgriffe sind zur Unterstützung / Erleichterung beim Hinsetzen bzw. Aufstehen am WC-Becken oder am Waschbecken gedacht. Die Rohrkonstruktion mit Halterungen besteht meist aus Metall (z.B. Edelstahl, Alu). Der Haltegriff wird mit Schrauben fest an die Wand montiert und ragt im 90 Grad Winkel in den Raum. Meist sind die Stützgriffe zur Wand hin hochklappbar.

 

Hilfsmittelbeispiele

  • Stützklappgriffe für die Toilette erleichtern das Setzen oder Aufstehen, sowie ein seitliches Auf- und Hinunterrutschen.

    © Oxyon-Wolff
  • Stützklappgriff

    Stützklappgriffe gibt es aus unterschiedlichen Materialen und Oberflächen. Hier ein Modell aus Nylon mit antibakteriellem Schutz.

    © Normbau
  • Hewi-Systemlösungen für die Toilette: Stützklappgriff, WC-Bürstengarnitur, Haltegriff, WC-Papierrollenhalter

    Die Halterung von mobilen Stützklappgriffe können bei Nichtgebrauch mit einer Wandplattenkappe abgedeckt werden.

    © HEWI
  • Mobileir Stützklappgriff, Montage in vier Bildern.

    Ein mobiler Stützklappgriff ist schnell angebracht.

    © HEWI
  • Stützklappgriff mit Bodenstütze

    Stützklappgriff mit Bodenstütze

    © hergert
  • Stützklappgriffe zur Wandbefestigung (mit/ohne mit Bodenstütze) und mit Stativ zur Bodenmontage

    Stützklappgriffe zur Wandbefestigung (mit/ohne mit Bodenstütze) und mit Stativ zur Bodenmontage

    © Oxyon-Wolff / Linido
  • Wandklappgriff mit Bodenstütze

    Wandklappgriff mit Bodenstütze

    © Etac
  • Stützklappgriffe

    Mobiler Stützklappgriff

    © Normbau
  • Stützklappgriffe

    Stützklappgriffe

    © Normbau
  • Höhenverstellbarer Stützklappgriff

    Höhenverstellbarer Stützklappgriff

    © Pressalit Care
  • Ein Mann hält sich beim Setzen auf das  WC an mobilen Stütz- und Haltegriffen fest.

    Mobile Stützgriffe

    © Roth GmbH

Zur Illustration der im Ratgeber "Hilfsmittel für die häusliche Pflege" beschriebenen Gegenstände verwendet Barrierefrei Leben e.V. neben eigenen Fotos Bildmaterialien von Dritten (z.B. Vereinen, Verbänden, Herstellern und Händlern). Die Darstellung und Nennung von Produkten und Herstellern dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung dar. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Barrierefrei Leben e.V. verkauft keine Produkte!

Für Menschen, die noch Stehen können und über genügend Kraft in den Armen verfügen, jedoch Probleme beim Aufstehen haben, z.B. durch Gelenkprobleme in Hüfte / Knie oder fehlender Kraft in den Beinen. Haltegriffe fördern somit die Selbständigkeit.

  • Es gibt die Haltegriffe in unterschiedlichen Größen, Längen und Formen.
  • Material: Aus Metall (Edelstahl, Alu) oder stabilem Kunststoff gefertigt. Außerdem gibt es Edelstahlgriffe, die mit Kunststoff ummantelt sind.
  • Starr oder zum Hochklappen, teilweise haben die hochklappbaren Stützgriffe einen Fallschutz oder können zur Wand hin hochgeklappt und gesichert werden.
  • Oberflächenbeschaffenheit: Es gibt Griffe mit glatter, angerauter oder profilierter Oberfläche.

 

Befestigung/Montage

  • Schraubbefestigung
  • Klebebefestigung (besser mit Bodenstütze)
  • Saugbefestigung: Mindestens zwei Saugteller werden zur Befestigung auf die vorgesehene, glatte Fläche gedrückt und durch Umlegen eines Vakuum-Kipphebels saugen sie sich dann an der Oberfläche fest.
  • Mit Standsäule: Der Griff wird an einer bodenmontierten Standsäule befestigt.
  • Mit Bodenstütze: Ist eine Wandbefestigung aufgrund des Nutzergewichts nicht ausreichend, kann der Stützklappgriff zusätzlich noch mit einer Bodenstütze ausgestattet werden.

Bei der Auswahl und Montage des Stützklappgriffes sollten auf Sitzhöhe, Armlänge und auf das Bewegungsmuster des Nutzers geachtet werden.

Wird sich für die Klebe- oder Saugbefestigung entschieden, muss beachtet werden, dass die Fliese das Gewicht halten muss.

Wenn Sie gesetzlich versichert sind: Einige Stützgriffe (Produktgruppe Sicherheitsgriffe und Aufrichthilfen) sind im Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgeführt. Liegt ein Rezept von einem Arzt vor, kann das Hilfsmittel von der Krankenkasse finanziert werden.

Wenn Sie privat versichert sind: Bei Vorliegen einer ärztlichen Verordnung (Privatrezept) können die Kosten für das Hilfsmittel von der Privaten Krankenkasse (PKV) erstattet werden, wenn dies im Versicherungsvertrag vereinbart wurde. Bitte fragen Sie vorher gegebenenfalls bei Ihrer Privaten Krankenkasse nach. Die Kostenerstattung für Pflegehilfsmittel erfolgt wie bei der gesetzlichen Pflegekasse.