Wie gehe ich vor bei Wohnungsumbau bzw. -anpassung
Damit eine Umbau- bzw. Wohnungsanpassungsmaßnahme zum gewünschten Ergebnis führt, sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Derzeitige und zukünftigen Bedarfe berücksichtigen
- Informationen zur Planung beschaffen:
Tipps Lösungsbeispiele,
DIN-Normen und Vorschriften etc. - Nachfrage beim Bauamt, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist
- Bei Mietwohnungen muss die
Zustimmung des Vermieters vorliegen (eventuelle Forderungen nach Rückbau in den alten Zustand klären) - Barrierefreie Produkte für Planung vorsehen, z.B. Sanitär- und Sicherheitsausstattung abgestimmt auf die individuelle Situation:
Produktinformationen der Anbieter vergleichen - Mindestens zwei
Kostenvoranschläge einholen - Bei Bedarf Angebote zur
Finanzierung erstellen lassen - Antragstellung auf Zuschüsse bei möglichen
Kostenträgern vor Baubeginn prüfen - Wichtig: Kein Baubeginn vor Antragsgenehmigung!
Wir empfehlen Privatpersonen vor der Durchführung der eigentlichen Baumaßnahme eine Beratung durch eine
Wohnberatungsstelle in der Nähe oder eine
Onlineberatung durch Barrierefrei Leben e.V.
Individuelle Anpassung
Wenn Sie in ihre Wohnung oder ihr Haus an individuell anpassen möchten, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Sie können Gefahrenquellen beseiten, den Wohnkomfort erhöhen, das Wohnen im Alter erleichtern und die Wohnräume und den Zugangsbereich zum Haus barrierefrei anpassen.
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DIN-Baunormen für barrierefreie Wohnungen
Die wichtigsten Planungsgrundlagen für die Barrierefreiheit in Wohnungen sind die DIN-Normen 18040 bzw. die älteren Normen 18025.
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Zustimmung des Vermieters
Der Mieter kann vom Vermieter die Zustimmung zu baulichen Veränderungen oder sonstigen Einrichtungen verlangen, die für eine behindertengerechte Nutzung der Mietsache oder den Zugang zu ihr erforderlich sind, wenn er ein berechtigtes Interesse daran hat.
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