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Das Bild zeigt, überall wo im Haus Barrieren vorhanden sind, kann das selbständige Wohnen problematisch werden.
Anpassen? Je früher desto besser!

Zu Hause selbständig und barrierefrei Wohnen - Tipps und Lösungsbeispiele

Sie wollen sich informieren, wie man auch mit körperlichen Einschränkungen zu Hause selbstbestimmt wohnen kann. Mit unseren Tipps und Lösungsbeispielen wollen wir Ihnen erste Ratgeber-Informationen und Anregungen geben.

Manche Vorschläge können Sie vielleicht selber umsetzen. Häufig reichen zum Beispiel bereits Veränderungen beim Mobiliar oder "kleine" Hilfsmittel aus, um in der vertrauten Umgebung weiterhin unabhängig wohnen zu können. Je nach Gesundheits- und Wohnsituation können aber auch mehr oder weniger umfangreiche bauliche Maßnahmen zur Anpassung der Wohnung erforderlich werden.

Bitte wählen Sie per Klick den Wohnbereich aus, zu dem Sie eine Lösung suchen:

Beispiel: Die Haustür ist nur über Treppen erreichbar.

Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen kann der Zugang zum Haus beschwerlich, unsicher oder unmöglich sein. Oft bereitet das Überwinden von Schwellen, Stufen und Treppen im Hauseingangsbereich oder das Öffnen der Haustür Probleme. Zu fast allen Problemen gibt es Lösungsmöglichkeiten. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Die Terrassentürschwelle kann zu Stürzen führen oder den Weg nach draußen völlig versperren.

Balkone und Terrassen sollten leicht begehbar sowie bei Bedarf auch befahrbar sein. Leider ist dies oft nicht der Fall. Bei herkömmlichen Balkon- und Terrassentüren besteht durch den unteren Türschwellenrahmen ein mehr oder weniger hohes Hindernis. Hinzu kommt meist eine Trittstufe nach außen. Je nach Situation kann z.B. eine breitere Trittstufe, eine Rampe oder der Einbau einer schwellenfreien Tür den Zugang nach Außen ermöglichen. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Das Aufstehen in der Wanne und vom WC wird in herkömmlichen Bädern mit zunehmenden Alter oft schwierig.

Wenn das Bad oder einzelne Sanitärobjekte nur mit Schwierigkeiten oder gar nicht mehr selbstständig genutzt werden können oder wenn die Gefahr von Unfällen und Stürzen besteht, dann sollten Veränderungen vorgenommen werden. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Treppe ins Obergeschoss. Treppensteigen ist gesund - Treppenstürze sind lebensgefährlich.

Bereitet die Treppe Probleme?  Wenn das Gehen noch möglich ist, sollte die Treppe sicher gemacht werden. Bei einer Gehbehinderung ist der Einbau eines Treppenlifts mit Sitz eine gute Lösung. Eine Möglichkeit, um Treppen mit dem Rollstuhl zu überwinden, sind Plattformlifte, Senkrechtlifte oder ein Treppenlift mit Rollstuhlaufhängung. Für geringe Höhen gibt es Hebeliftsysteme. Alternativ kann als Hilfsmittel ein Treppensteiggerät eingesetzt werden. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Nachgemessen - Türen sollten mindestens 80 cm breit sein.

Die Türen im Haus sollten leicht zu bedienen und sicher zu begehen sein. Wenn eine Gehhilfe oder ein Rollstuhl benutzt wird, muss die Tür ausreichend breit und gut befahrbar sein. Wenn dies nicht zutrifft und z.B. störende Türschwellen, zu schmale Türen oder Niveauunterschiede zwischen Räumen/Durchgängen vorhanden sind, sollte Abhilfe geschaffen werden. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Damit man so lange wie möglich sein Essen selbst zubereiten und kochen kann, sollte die alte Küche angepasst werden. Motto: Weniger Bücken und weniger Stehen.

Mit einer individuell an Ihre Bedürfnisse angepassten Küche schaffen Sie wichtige Voraussetzungen für Ihre Selbstständigkeit. Je eher Sie Unfallquellen beseitigen und hinderliche Einrichtungen und Arbeitsabläufe verändern, desto früher können Sie davon profitieren. Optimalen Komfort und damit eine große Erleichterung bei der Hausarbeit bieten modern gestaltete barrierefreie Küchen. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Wohnzimmer mit großen und tiefen Sitzmöbeln (Foto www.pixabay.de)

Wenn im Wohnzimmer zu viele Möbel im Weg stehen und man sich nicht mehr gut bewegen kann, wenn das Aufstehen von den Sitzmöbeln Probleme bereitet oder man mit den Füßen an Läufern oder Teppichen hängenzubleiben droht, dann sollten Veränderungen vorgenommen werden. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Die niedrige Höhe des Bettes verhindert eine sichere und bequeme Nutzung im Alter. (Foto www.pixabay.de)

Im Schlafzimmer sind ein angemessen hohes Bett, ein gut erreichbarer Schrankinhalt, ausreichende Bewegungsflächen und eine gute Beleuchtung ausschlaggebend, damit der Raum bequem und sicher zum Schlafen sowie zum An- und Auskleiden genutzt werden kann. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Die im Flur ausgelegten Läufer sind potentielle Unfallquellen.

Der Flur sollte frei von Stolperfallen sein. Für das Ausgehen kann man sich leichter "zurecht" machen, wenn die Garderobe gut zugänglich und eine Sitzgelegenheit vorhanden ist. Gut erreichbare Ablagen für Schlüssel, Schuhe, Schirm etc. sind praktisch. Handläufe und eine helle Beleuchtung mit Bewegungsmelder geben Sicherheit. Rollatoren und Rollstühle erleichtern die Mobilität, wenn es nach draußen geht. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Alte, defekte oder glatte Bodenbeläge können zu Sturzunfällen führen.

Die Anforderungen an Bodenbeläge sind oft unterschiedlich: Für ältere und gehbehinderte Menschen stehen die Anti-Rutsch-Eigenschaften von Bodenbelägen im Vordergrund. Für körperlich geschwächte Rollstuhlselbstfahrer ist ein geringer Rollwiderstand wichtig. Behinderte Kinder wünschen sich für das Spielen auf dem Fußboden eher weiche, hautangenehme Materialien. Wer mit dem Straßenrollstuhl oder einem E-Rollstuhl in der Wohnung fährt, benötigt robuste Bodenbeläge. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Das Fenster ist schwer erreichbar, die Küchenarbeitsplatte versperrt den Weg.

Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen können das Erreichen, die Bedienung und das Reinigen von Fenstern zum Problem werden. Das Öffnen und Schließen kann z.B. durch ein Umstellen der Möbel, kleine Helfer wie Fenstergriffverlängerungen, einem elektrischen Fensterantrieb oder durch ein neues barrierefreies Fenster - mit Griff am unteren Teil des Fensterflügels - gelöst werden. Für Gardinen und Jalousien gibt es Liftsysteme. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Beispiel: Der Temperaturregler befindet sich knapp über der Fußbödenhöhe und kann dadurch die Selbständigkeit erheblich einschränken.

Um mit körperlichen Einschränkungen weiterhin selbstständig zu bleiben, kann ist es sehr wichtig, dass man alltägliche Bedienvorrichtungen erreichen und handhaben kann. Als bedienfreundlich gilt eine Greifhöhe zwischen 85 und 105 cm für Lichtschalter, Regeleinrichtungen für Heizung und Heizkörper, Türgriffe, oft genutzte Steckdosen, Sprechanlagen, Sicherungskästen für die Hauselektrik und dergleichen. Für Rollstuhlfahrer sollte der seitliche Abstand von Bedienvorrichtungen zu Wänden oder bauseitigen Einrichtungen mindestens 50 cm betragen. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRatgeber


Wir empfehlen eine Wohnungsanpassung in folgenden Situationen

Ein Ehepaar informiert sich an einem Informationsstand von Barrierefrei Leben e.V. zu Möglichkeiten der Wohnungsanpassung.
  • Sie suchen Anregungen, um das Wohnen komfortabler zu machen.
  • Sie wollen wissen, worauf Sie achten müssen, um Unfälle und Stürze in der Wohnung zu vermeiden. 
  • Sie wohnen schon lange in der Wohnung und wollen seniorengerecht modernisieren.
  • Aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls werden Hilfsmittel benötigt bzw. muss die Wohnung angepasst werden.
  • Aufgrund einer Behinderung sind Bewegungsflächen für eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl und barrierefreie Ausstattungen erforderlich.

Weiterführende Unterstützung vor Ort erhalten Sie durch Wohnberatungsstellen

Adressen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung (Bildauschnitt www.bag-wohnungsanpassung.de)

Die Tipps und Lösungsbeispiele ersetzen keine persönliche Wohnberatung vor Ort und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit bzw. Umsetzbarkeit im Einzelfall.

Wenn Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch klären möchten, wie ihre Wohnung an das Alter, an eine Behinderung oder eine Pflegesituation angepasst werden kann und wie solche Maßnahmen finanzierbar sind, können Sie sich an ein Wohnberatungsstelle wenden. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterWohnberatungsstellen in Deutschland.


Unterstützer des Ratgebers "Tipps und Lösungsbeispiele"

Die Erstellung der Ratgeberseiten "Tipps und Lösungen für das selbstständige Wohnen" wurden von der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLotterie GlücksSpirale und der VdK-Stiftung Hamburg gefördert. Vielen Dank!

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Die Erstellung des Ratgebers "Tipps und Lösungen für das selbstständige und barrierefreie Wohnen zu Hause"
wurde von der Lotterie GlücksSpirale und der VdK-Stiftung Hamburg gefördert.

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