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Tipps "Bewegen im Bad mit Rollator oder Rollstuhl"

Für das Bewegen mit einem Rollator oder einem Rollstuhl sind ausreichende Bewegungsflächen erforderlich. Falls räumlich möglich, sollten die in der DIN 18025 und der Nachfolgenorm DIN 18040 geforderten Bewegungsflächen eingehalten werden. Die Bewegungsflächen dürfen sich überlagern. 


Mit einem Rollator im Bad bewegen

Die DIN 18025-Teil 2 und die Nachfolgenorm DIN 18040-Teil 2 fordern 120 cm in der Breite und 120 cm in der Tiefe als Duschplatz sowie Bewegungsflächen in gleicher Größe vor dem WC-Becken, dem Waschtisch und vor der Einstiegsseite der Badewanne. Diese Flächen sind erforderlich, damit man sich mit einem Rollator problemlos bewegen kann.


Vorher: Herkömmliches WC

Vorher: Herkömmliches WC
Nachher: Seniorengerechtes WC für die Nutzung mit einem Rollator

Nachher: Seniorengerechtes WC mit Bewegungsflächen für den Rollator



Mit einem Rollstuhl im Bad bewegen

Die DIN 18025-Teil 1 bzw. die neue DIN 18040 Teil 2 fordern 150 cm in der Breite und 150 cm in der Tiefe als Duschplatz, vor dem WC-Becken, dem Waschtisch und vor der Einstiegsseite der Badewanne. Diese Flächen sind erforderlich, damit man sich mit dem Rollstuhl drehen kann. Für die Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRollstuhlnutzung der Toilette sind weitere Bewegungsflächen erforderlich. 


Ein kleines Bad wurde mit dem links gezeigten Nebenraum zusammengelegt. Das neue Bad wurde mit barrierefreien Sanitärobjekten (bodengleiche Dusche, unterfahrbarer Waschtisch, rollstuhlgerechtes WC, etc.) ausgestattet.

Vorher: Nebenraum wird Teil des Bades

Vor dem Umbau
Nachher: Barrierefreies Badezimmer

Nach dem Umbau

Barrierefreier Umbau eines Bades. Die Badewanne wurde durch einen bodengleichen Duschbereich ersetzt. Die Toilette ist mit dem Rollstuhl anfahrbar, hat eine Sitzhöhe von 48 cm und verfügt über Stützklappgriffe.

Bad mit Badewanne. Die Toilette ist mit dem Rollstuhl nicht anfahrbar.

Vor dem Umbau
Das Bad ist jetzt mit einer bodengleichen Dusche ausgestattet. Die Toilette ist mit dem Rollstuhl anfahrbar, hat eine Sitzhöhe von 48 cm und verfügt über Stützklappgriffe.

Nach dem Umbau

Hier wurde ein unterfahrbarer Waschtisch, ein rollstuhlgerechtes WC und eine bodengleiche Dusche eingebaut. Da ein Toilettenrollstuhl verwendet wird, sind keine Stützklappgriffe montiert.

Bad mit tiefem Waschbecken, Stand-WC und hoher Badewanne.

Vor dem Umbau
Das Bad ist jetzt mit einem unterfahrbaren Waschtisch, einem rollstuhlgerechten WC und einer  bodengleichen Dusche ausgestattet.

Nach dem Umbau

Tipps zur Ausstattung des Bades mit rutschhemmenden Fliesen finden Sie auf der Seite Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster"Fußboden und Bodenbelag".


Badezimmertür

Wenn das Bad eine Drehflügeltür hat, die nach innen aufschlägt, kann die Tür - z.B. durch einen Sturz - blockiert werden. Drehflügeltüren von Sanitärräumen müssen daher aus Sicherheitsgründen nach außen aufschlagen. Falls dies aus räumlichen Gründen nicht machbar ist, kann eine Schiebetür eingebaut werden. Die Tür sollte mit einer Schließhilfe ausgestattet sein, damit sie in Notfällen auch von außen entriegelt und geöffnet werden kann. Ansonsten gelten die Anforderungen siehe "Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterTipps Türen".


Vorher: Tür schlägt nach innen auf

Vorher: Tür schlägt nach innen auf
Nachher: Tür schlägt nach außen auf

Nachher: Tür schlägt nach außen auf
Alternative: Einbau einer Schiebetür

Alternative: Einbau einer Schiebetür



Barrierefreies Bad: Die Tür schlägt nach außen auf und ist mit einer Stange versehen, damit Rollstuhlnutzer die Tür besser schließen können.

Barrierefreies Bad: Die Tür schlägt nach außen auf und ist mit einer Stange versehen, damit Rollstuhlnutzer die Tür besser schließen können.



Produktinformationen und Kontaktdaten von Herstellern und Händlern

In unseren Produktschauen, in denen Partner aus Industrie und Handel Anzeigenseiten geschaltet haben, finden Sie weiterführende Informationen über Produkte und Beschaffungsmöglichkeiten.


Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterZurück zu "Bad und WC"

 
 

 

Die Erstellung des Ratgebers "Tipps und Lösungen für das selbstständige und barrierefreie Wohnen zu Hause"
wurde von der Lotterie GlücksSpirale und der Stiftung VdK Hamburg gefördert.

Lotterie GlücksSpirale
VdK Stiftung Hamburg